Fabienne

Fabienne, 23. Oktober 2017 Eintauchen

Meine liebsten glutenfreien Getreidesorten (inkl. Rezeptideen)

Hallo ihr Lieben,

es gibt ganz viele verschiedene glutenfreie Getreidesorten! Heute möchte ich euch meine Favoriten vorstellen und euch gleich auch ein paar Rezeptinspirationen für die jeweiligen Sorten liefern!

Zunächst einmal nachfolgend die kleine Übersicht von meinen Favoriten:

  • Hirse
  • Quinoa
  • Amaranth
  • Buchweizen
  • Teff

Quinoa, Amaranth, Teff und Buchweizen zählen genau genommen zu den so genannten Pseudeogetreiden, aber wir zählen sie jetzt einfach mal als klassisches glutenfreies Getreide mit! Denn glutenfrei sind sie alle! Sie werden als Pseudogetreide bezeichnet, da sie in der Optik einem klassischen Getreide ähneln und auch ähnliche Verwendung finden.

Hirse

Die Hirse ist eines meiner absoluten Lieblinge unter den glutenfreien Getreidesorten. Man unterschiedet zwischen der Sorghumhirse und der Millethirse. Sorghum gibt es ebenfalls oft als glutenfreies Mehl, daher ist euch diese Bezeichnung vielleicht schon ein Begriff! Sorghumhirse ist ein Überbegriff für circa 30 verschiedene Arten. Meist sind die Körner etwas größer! Millethirse dagegen sind die kleineren Hirse-Körner. Dazu zählen Hirsearten wie Rispenhirse, Fingerhirse, Zwerghirse (Teff).

Die Hirse soll neben den geschmacklichen Vorteile auch wichtige gesundheitliche Vorteile aufweisen. So soll sie schützende Antioxidantien, wertvolle Nährstoffe und wichtige Spurenelemente liefern. Außerdem soll sie gut verträglich sein, die Darm-Schleimhaut schützen und bei einer Entgiftung des Körpers helfen. Hirse ist ein Spelzgetreide, was bedeutet, dass sie von den Spelzen und der harten Fruchtschale befreit werden muss, bevor sie für den Verzehr geeignet ist. Die Nährstoffe sind im gesamten Hirse Korn verteilt und stecken nicht nur in der Schale, so wie es in anderen Getreidearten oftmals der Fall ist.

Zugegebenermaßen schmeckt die Hirse schon recht dominant! Als ich sie das erste Mal gegessen hatte, wusste ich auch nicht so richtig, ob das nun etwas für mich ist oder nicht. Aber, heute kann ich sagen: Definitiv, sie ist etwas für mich! Denn sowohl als Flocken, als ganzes Getreide, als Grieß oder als Mehl – die Hirse kommt ständig bei mir zum Einsatz.

Nachfolgend findet ihr ein paar Rezeptinspirationen zur Hirse!

Hier gehts zum Rezept  des glutenfreien, veganen Kürbis-Porridge mit Hirseflocken!

Zum Rezept der glutenfreien, veganen Rhabarber-Hirsegrieß Tarte! 

Das Rezept der glutenfreien, veganen belgischen Waffeln mit Hirseflocken findet ihr hier!

Buchweizen

Buchweizen zählt ebenfalls zu meinen absoluten Favoriten! Da ich einige Nüsse mittlerweile nicht mehr gut vertrage, schätze ich den herben und nussigen Geschmack von Buchweizen umso mehr!  Wie oben schon erwähnt, zählt Buchweizen zu den Pseudogetreiden und ist genauer gesagt ein Knötterichgewächs. Buchweizen gilt als Superfood, ihm werden viele positive Eigenschaften nachgesagt.

So soll Buchweizen reich an hochwertigem Eiweiß sein, da er alle acht essentiellen Aminosäuren enthält. Außerdem soll er bei Bluthochdruck und Diabetes helfen. Besonders die Buchweizenkeimlinge sollen reich an Vitalstoffen, hochwertigen Mineralien oder gut verdaulichen Proteinen sein.

Ich verwende Buchweizen am häufigsten in Mehl-Form. Aber auch als ganzes Getreide, Flocken oder Grieß kommt er bei mir oft zum Einsatz. Ich verwende das ganze Getreide besonders gerne für herzhafte Gerichte. Die Flocken hingegen nutze ich gerne für Porridge-Rezepte!

Zum Buchweizen findet ihr hier einige Rezeptideen!

Zum Rezept der glutenfreien, veganen Buchweizen-Pancakes!

Das Rezept der glutenfreien, veganen Snack-Riegel mit gepufftem Buchweizen findet ihr hier!

Quinoa

Quinoa soll zu den größten pflanzlichen Eiweißquellen zählen. Außerdem soll er essentielle Mineralien, Nährstoffe und Vitamine enthalten. Er soll gut sein gegen Migräne, den Blutzuckerwert senken und bei einem hohen Cholesterinspiegel helfen.

Quinoa findet auch recht häufig den Weg in meine Küche, noch ist er allerdings nicht ganz so oft in  meinem Gebrauch wie Hirse und Buchweizen. Und das obwohl es es den Quinoa auch in ganzer Form, in Flocken-Form, als gepufftes Getreide und als Mehl zu kaufen gibt. Geschmacklich mag ich Quinoa jedoch sehr gerne und verwende ihn sowohl für herzhafte als auch für süße Gerichte gerne! Quinoa verwende ich am häufigsten als Alternative zum klassischen Reis!

Was ihr beispielsweise noch alles mit Quinoa zubereiten könnt, erfahrt ihr nachfolgend!

Zum Rezept der glutenfreien, veganen Frühstückskekse!

Das Rezept des glutenfreien und veganen Süßkartoffel-Porridge mit Quinoa findet ihr hier!

Amaranth

Die Amaranth-Körner sind winzig, kleiner als Senf-Körner! Daher können allein in einer Amaranth-Pflanze bis zu 50.000 Körner heranwachsen. Amaranth soll einen deutlich geringeren Kohlyenhydrat-Anteil haben. Die Kohlenhydrate, die im Amaranth trotzdem enthalten sind, sollen außerdem leicht verwertbar sein. Der Anteil von Ballaststoffen im Amaranth soll ebenfalls sehr hoch sein.

Er soll unseren Körper mit wichtigen Fettsäuren versorgen und eine gute Eiweißquelle sein. auch die Alpha-Linolensäure und die Linolsäure – zwei essentielle Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und infolgedessen über die Nahrung aufnehmen muss.

Amaranth habe ich zu Beginn meiner Ernährungsumstellung stets nur in Kombination mit Quinoa verwendet. Nämlich in gepuffter Form für mein tägliches Müsli. Mittlerweile nutze ich Quinoa auch in anderen Formen und auch Amaranth erhält immer mehr Einzug in meine Küche. Denn auch Amaranth gibt es als ganzes Getreide, als Mehl, in gepuffter Form oder auch als Flocken zu kaufen!

Meine Rezeptinspiration mit Amaranth findet ihr hier:

Zum Rezept für meinen glutenfreien Amaranth-Quinoa-Snack!

Teff

Teff ist die Zwerghirse, also eine weitere eigenständige Art der Hirse. Die winzigen Körner können nicht geschält werden, daher stecken im Teff vollwertige und vitalstoffreiche Stoffe! Teff soll aus komplexen Kohlenhydraten bestehen, die lang anhaltende Energie spenden sollen. Außerdem gilt Teff, ebenso wie Quinoa, als eiweißreiches Getreide. Neben Ballaststoffen soll Jeff außerdem Kalium, Eisen und Magnesium liefern.

Da der Teff nicht geschält werden kann, ist das Mehl kein Weißmehl, sondern erinnert sowohl farblich als auch geschmacklich an ein Vollkornmehl. Ich nutze Teff derzeit am häufigsten als Mehl, aber auch als ganzes Getreide, in gepuffter Form oder als Flocken kann man Teff kaufen.

Meine Rezeptidee mit Teff seht ihr nachfolgend:

Das Rezept für mein glutenfreies, veganes mediterranes Baguette findet ihr hier!

Ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick ein paar Rezeptinspirationen geliefert. Ich nutze diese Getreidesorten natürlich auch, weil ihnen so viele gesundheitliche Vorteile nachgesagt werden. Primär nutze ich sie aber, weil sie eben glutenfrei sind, lecker schmecken und sehr vielfältig in der Küche zum Einsatz kommen können!

Eure Fabienne

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Fabienne

Ich bin Fabienne, 24 und lebe seit über 4 Jahren mit allergischem Asthma und im Zuge dessen mit einigen Lebensmittelunverträglichkeiten und Allergien. Ich möchte trotz dieser Unverträglichkeiten nicht auf liebgewonnene Gerichte verzichten und entwickle deshalb leckere Back- und Kochrezepte für Allergiker. Diese teile ich auf meinem Blog freiknuspern.de mit anderen Betroffenen. Außerdem berichte ich über meinen Allergiealltag, gebe Tipps im Umgang mit Unverträglichkeiten und stelle neue Produkte aus dem "frei von" - Bereich vor!